Die Internationale Consumer Electronic Show (CES) findet jährlich in Las Vegas statt und gibt einen Ausblick auf die Technik-Trends und Neuheiten, die uns in naher Zukunft erwarten können. Die viertägige Messe vom 6. bis zum 9. Januar beeindruckte mit neuen Trends und Innovationen aus der Technologie-Branche. Mehr als 150.000 Fachbesucher und Journalisten ließen sich von über 3.000 Austellern beeindrucken. Zu den Austellern zählten unter anderem Samsung, Google, Sony und Microsoft.

Vom filmenden Kühlschrank bis UV messende Tatoos

Zu den neuen Technologien gehörte unter anderem auch Amazon Echo: Amazon’s kabelloser Lautsprecher. Dieser kann weit mehr als nur Musik durch einem Sprachbefehl abspielen, auch Lampen schaltet „Alexa“ auf Kommando an oder aus.
Smarter stellt eine Kühlschrank-Kamera vor, die das Innenleben des Kühlschrankes filmt und dir nach jedem Schließen des Kühlschrankes ein Foto direkt auf dein Smartphone schickt. So kann endlich gezielt und strukturiert eingekauft werden.

Aber auch Sicherheitssysteme für Häuser, selbstfahrende Autos, menschenähnliche Roboter und UV-messende Tattoos gehörten zu den Konzepten, welche die Besucher beeindruckten. Die Implikationen von diversen Vermarktern sind auch hauptsächlich positiv. Gerade die Virtuelle Realität stellt die Werbebranche vor neue Möglichkeiten. So können Produktplatzierungen in einem völlig neuen Rahmen geschaffen werden. Gerade in den Bereichen Gaming ist die virtuelle Realität schon fortgeschritten, aber auch die Bereiche Medizin, Sport und Reisen sind nicht außer Acht zu lassen. Auch die Wearables weisen großes Potential für Werbetreibende auf. Durch die neuen Devices, die die Nutzer direkt am Körper tragen, können noch personenbezogenere und intimere User-Daten generiert werden und somit kann ein genaueres Targeting stattfinden.

Ebenso werden nostalgische Ansätze oder auch Roboter dazu genutzt, um noch spezifischer auf Kundenwünsche zu reagieren und die Marken so mehr in das Umfeld der Nutzer zu etablieren. Selbst wenn das „Smarte Wohnen“ noch nicht bei allen Nutzern als relevant angesehen wird, sehen Vermarkter auch darin eine für die Zukunft relevante Innovation. Gerade wenn große Marken in diese Branche investieren, wird das auch das Vertrauen der Nutzer mit sich ziehen.

Noch eine Projekt – Der smarte Regenschirm 

Beim Projekt Oombrella verbindet sich der smarte Regenschirm per Bluetooth mit dem Smartphone und ab sofort erhält der Besitzer Wetterwarnungen für seine direkte Umgebung auf den Schirm. Der Push-Alarm aufs das Display ist inklusive, falls Oombrella mal irgendwo vergessen werden sollte. Mittels eingebauten Temperaturmesser lädt der Regenschirm die aktuelle Temperatur in die Cloud und stellt sie anderen Nutzern zur Verfügung. Geöffnet wird der Regenschirm nach wie vor auf althergebrachte Weise. Die Massenproduktion steht allerdings noch in den in den Sternen.

Alle präsentierten Neuheiten lassen vielversprechend in die Zukunft blicken und auch gerade durch skurrile Ideen ist eins garantiert: Das, was die Unterhaltungselektronik für ihre Nutzer in den kommenden Jahren bereithält, ist keinesfalls langweilig.